Wochentipp zum Forderungsmanagement

Wie sich das Inkasso vom Factoring unterscheidet

Die Elbe Finanzgruppe bietet neben dem Factoring auch Unterstützung im Forderungsmanagement an. Immer wieder erreichen uns Nachrichten, in denen von Forderungsverkauf die Rede ist – tatsächlich sind einige dieser Fälle aber dem Inkasso zuzuordnen. Wir klären heute über den Unterschied auf: Wann kann ich eine Rechnung ins Factoring geben und wann gehört sie in die Inkasso-Abteilung?

  1. Was ist Factoring

Factoring ist der Forderungsverkauf an ein Factoringunternehmen. Es handelt sich um Rechnungen, deren Zahlungsziel noch nicht abgelaufen ist.

Möchten Unternehmen Ihre Forderungen im Rahmen des Factorings verkaufen, reichen sie diese bei ihrem Factor ein. Wichtig ist, dass die Rechnung im Zahlungsziel liegt. Es gibt verschiedene Verfahren. Beim offenen Factoring wird der Factor als solcher benannt. Die Bankverbindung sowie ein Abtretungsvermerk müssen auf der Rechnung zu finden sein. So weiß der Kunde, dass er die Forderung an das Factoringunternehmen und nicht mehr an seinen Auftragnehmer zu zahlen hat.

Wichtig ist auch, dass es sich um eine Rechnung für eine von Ihnen erbrachte Leistung handelt, für die Sie das Geld erhalten sollen.

  1. Was ist Inkasso

Ein Inkassounternehmen wird beauftragt, wenn die Forderung überfällig ist und keine Zahlungen des Schuldners eingehen. Dabei wird zunächst das Mahnwesen im Namen des Gläubigers gestartet. Verläuft dies ohne Erfolge, versucht das Inkassounternehmen, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Dann tritt es auch als solches auf.

  1. Die Bilanzierung

Zu betrachten sind auch die verschiedenen Auswirkungen auf die Bilanzierung, welche Factoring und Inkasso mit sich bringen. Offene Forderungen, die noch eingetrieben werden müssen, bleiben in der Bilanz stehen. Negative Bilanzeffekte entstehen.

Im Factoring können diese Posten durch den Verkauf ausgebucht werden. Die Bilanz wird um die Außenstände reduziert, was nicht selten auch die Erhöhung der Eigenkapitalquote zur Folge hat.

  1. Das sollten Sie also vorab prüfen:

Sie möchten Ihre Rechnung verkaufen, sind sich aber nicht sicher, ob es sich hierbei um einen Factoring-Fall handelt? Dann überprüfen Sie folgende Punkte:

  • Bei der Rechnung handelt es sich um eine von Ihnen erbrachte Leistung.
  • Das Fälligkeitsdatum der Rechnung ist noch nicht abgelaufen.
  • Die Rechnung wurde noch nicht an ein Inkassounternehmen übergeben.
  • Es liegt keine Titulierung vor.

Können Sie diese Fragen bejahen, kann die Rechnung durch ein Factoringunternehmen vorfinanziert werden.

… damit Sie sich weiter auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, kümmert sich die Elbe Finanzgruppe um Ihre Liquidität. Starten Sie mit uns als kompetenten Partner in den Bereichen Factoring, Inkasso, Finetrading und Leasing. Weitere Informationen finden Sie auf www.elbe-finanzgruppe.de.


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