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Vom Startup zum erfolgreichen Kleinunternehmen in 5 Schritten

Wer als Startup &Gründer erfolgreich ist, hat es geschafft? Nein! Es geht noch besser, höher, weiter. Aber die Transition vom Startup zum KMU verläuft meist nicht ohne Hürden.

Gründer, die ihr Startup erfolgreich auf die Beine gestellt und auf Wachstumskurs gebracht haben, haben bereits die ersten, großen Hürden übersprungen. Doch wenn es Zeit ist, die Transition vom Startup zum Kleinunternehmen oder gar zu Mittelstandsunternehmen zu schaffen, kommen die nächsten Herausforderungen auf Sie zu.

Wir verraten fünf Geheimnisse, mit denen Startups zu erfolgreichen und nachhaltigen Unternehmen werden können.

1 – Das Team mit sich wachsen lassen

Der erste Punkt, um den erfolgreichen Übergang vom Startup zum Kleinunternehmen zu schaffen, ist das Personal. Wenn die Firma wächst, brauchen Sie den Umsatz, um sie voranzutreiben. Doch sollte das Wachstum zu schnell vorangehen, kann es sein, dass Sie Ihr Personal nicht schnell genug aufstocken können.
Deshalb bietet sich Personal-Outsourcing als gute Zwischenlösung an. Einige Themen, wie zum Beispiel die Buchhaltung, der Online-Auftritt oder ein Teil des Marketings können zuerst speziellen Agenturen oder Fachspezialisten anvertraut werden. Damit können Sie die Lücke schließen, wenn Ihr Unternehmen von einer Phase zur nächsten übergeht.
Ob Freelancer, Agenturen oder neue Angestellte: Platzieren Sie Fachkräfte um sich herum. So können Sie sich auf die Kernfunktionen Ihres Unternehmens konzentrieren, während Spezialisten mit den Peripheriefunktionen fortfahren.

2 – Den Fokus auf die Kunden setzen

Startups setzten ihren Fokus auf das Unternehmenswachstum. Um den Übergang zum KMU zu schaffen, ist es jedoch wichtig, sich neue Ziele zu setzen, die nicht ausschließlich mit dem reinen Wachstum zu tun haben. In dieser Phase ist es umso wichtiger, sich auf das zu konzentrieren, was Sie von Ihrer Konkurrenz unterscheidet.
Dabei ist es essenziell, Ihre Kunden besser kennenzulernen und ihnen zuzuhören. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Team und schaffen Sie ein großartiges Kundenerlebnis. Denn Wachstum ist ein Nebenprodukt eines erfolgreichen Unternehmens.
Vergessen Sie dennoch Ihre Unternehmenskultur und -einstellung nicht: Sie sind einzigartig. Diese Einstellung hat Ihre Mitarbeiter und Kunden bereits inspiriert und deswegen haben sie Vertrauen in Ihr Unternehmen. Deshalb darf sich dieses nicht drastisch verändern – höchstens verbessern.

3 – Den Wert der Firma kennen

Die meisten Startups wollen sich auf dem Markt etablieren und bieten deswegen zuerst niedrige Preise, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Diese sind in der Lernphase, haben vielleicht noch keine oder kaum Punkte, die sie von der Konkurrenz unterscheiden und greifen deswegen auf einfach Maßnahmen zurück: Niedrige Preise.
Mit der Zeit gewinnen sie Erfahrung, Vertrauen und Fachwissen. Wenn Ihr Startup bereit für den Übergang ist, müssen Sie nicht mehr überdurchschnittlich günstig arbeiten – Es sei denn, dies ist der Kernteil Ihrer Strategie. Nun haben sich Ihr Wert, der Ihres Teams und Ihrer Unternehmen gesteigert und die Firma hat sich jetzt qualifiziert, um in einer anderen Preisklasse zu spielen.
Dabei muss nicht nur der Wert der Unternehmens bewertet werden, sondern auch der Wert der Kundschaft. Es ist vollkommen in Ordnung, sich von einem oder zwei Kunden zu verabschieden, wenn diese nicht bereit sind, sich mit Ihnen zu entwickeln. Wichtig ist, konsistent zu bleiben und keine Kompromisse bei der Servicequalität zu machen.

4 – Prozesse optimieren und effizienter arbeiten

Als Klein- oder sogar Mittelstandsunternehmen ist die Konkurrenz deutlich stärker, als für Startups in der Wachstumsphase. Deswegen ist es jetzt entscheidend, die internen Systeme, Softwarelösungen und Richtlinien zu verbessern. Sonst läuft man Gefahr, dass sich die verwendeten Systeme verformen und unter der Last des schnellen Wachstums versagen.
Produziert ein Mitarbeiter immer wieder großartige Arbeit in Rekordzeit? Analysieren Sie, was er tut und wie er es tut und machen Sie dieses zu einer neuen Produktionspolitik, damit Ihre Produktlieferung zuverlässig und konsistent wird. Um Optimierungspunkte festzulegen kann ein Business Coach helfen.
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5 – Innovativ und stets am Ball bleiben

An alle erfolgreiche Unternehmer: Wer rastet, der rostet! Ruhen Sie sich nicht auf den gewonnenen Lorbeeren aus, denn mutig und ambitiös sein, ist gut für das Geschäft. Unternehmer, die gewachsen sind sollten nie aufhören, den Markt und die Konkurrenz zu beobachten, Recherche zu betreiben und Innovationen durchzuführen.
Seien Sie dabei sogar wendig. Der Chef zu sein ist eine Sache, die andere Unternehmer beneiden: Wenn Sie eine Idee haben, können Sie sie sofort umsetzen, sie testen. Wenn es funktioniert, ist es umso schöner. Wenn nicht, dann können Sie darüber reflektieren und wissen, welche Lehren Sie daraus ziehen können.

Unternehmer sind nicht allein!

Unternehmensberater oder Business Coaches können gut Unternehmer durch die Übergangsphase vom Startup zu Klein- oder Mittelunternehmen begleiten. Auch beim Thema Finanzierung und kurzfristige Liquidität können Unternehmer Hilfe einholen. Damit steht dem Erfolg nichts mehr im Weg!

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