Wochentipp für Unternehmer

Networking Tipps – Wie Sie als schüchterner Unternehmer erfolgreich Kontakte knüpfen

Networking Tipps für introvertierte Unternehmer

Es gibt zwei besondere Dinge, die die meisten introvertierten Menschen hassen, wenn sie sich vernetzen müssen. Einer davon ist die pure transaktionale Natur. In einem Artikel der Harvard Business Review wird Networking wie folgt beschrieben: „die unangenehme Aufgabe, Gefälligkeiten mit Fremden zu tauschen.“ Das andere ist, dass sich die Notwendigkeit, es zu tun, wie eine Verwundbarkeit anfühlt. Wenn Sie sich an jemanden wenden, um ihn zu bitten, ein gutes Wort bei einem Affiliate oder Kollegen einzulegen, können Sie sich verzweifelt fühlen. Man fragt sich eben erst, ob man es doch nicht selber erledigen könnte.

Sich in die Hände eines Fremden oder eines fast Fremden zu begeben, ist auch etwas stressig. Hinzu kommt möglicherweise auch Zeitdruck – ob Sie sich in einem bestimmten Event befinden, oder ob Ihr Vorhaben dringend erfolgen soll. Jetzt ist es an der Zeit, mit der Suche nach Hilfe für sich selbst einverstanden zu sein – das ist der Schlüssel zum Funktionieren Ihres Netzwerks. Wir verraten Ihnen unsere Networking Tipps, um als schüchterner oder introvertierter Unternehmer erfolgreich Business Kontakte zu knüpfen.

Ihre Business Kontakte brauchen auch Ihre Hilfe


Jeder braucht Hilfe! Das erste Geheimnis: Irgendwann wird jeder von uns um Hilfe von jemand anderem bitten müssen. Vielleicht ist es für eine berufliche oder eine Familienangelegenheit; es könnte sich um einen Karrierepunkt oder eine Businessidee handeln. Sie und alle anderen müssen sich an eine Reihe von Personen wenden, um Kontakte, Informationen, Erkenntnisse oder Unterstützung zu erhalten. Vermutlich sind Sie gerne bereit, anderen Menschen eine freundliche Hand zu leihen. Behalten Sie also im Hintergedanken, dass diese Personen ebenso für Sie ein offenes Ohr haben.

Übung macht den Networking-Master!


Pflegen Sie es, bevor Sie es brauchen! Kaltes Networking ist meistens unangenehm, weil es an „guten Zeitpunkten“ mangelt. Der Schlüssel zur Überwindung Ihrer Ängste vor dem Networking ist, jeden Tag ein wenig zu üben – und zwar dann, wenn Sie keine spezifische Hilfe benötigen. In losem Kontakt mit seinen Bekanntschaften zu bleiben, ohne sich dazu verpflichtet zu fühlen oder ohne einen bestimmten Grund zu haben, macht die zukünftige Bitte nach Rat oder nach Hilfe weniger unangenehm. Und wenn Sie dadurch auch gelegentlich Probleme für andere lösen können, hilft es Ihnen umso mehr, Ihre Angst vor Bedürftigkeit zu überwinden.

Sprechen Sie Ihrem gesamten Netzwerk an


Erweitern Sie Ihren Kreis! Sprecher und Autor an der Oral Roberts University in die USA, Professor David Burkus behauptet, dass die Menschen, die Sie bereits kennen – aber diejenigen, die unsere entfernteren Kontakte sind, oder unsere „schwachen Bindungen“ – die am besten geeigneten sind, um Ihnen zu helfen. Wenn es um Karriere, Business oder gar im privaten Bereich geht, neigen wir dazu, nur im engsten Freundeskreis zu erzählen. Stattdessen sollten Sie nach die am relevantesten Beziehungen in Ihrem Netzwerk suchen und ansprechen. Meistens sind es doch Ihre schwachen und ruhenden Beziehungen. Und wenn Sie neue Kontakte knüpfen möchten, um Ihren Netzwerk zu erweitern, ist dieser Blick in die Zukunft als Motivation wichtig. Denken Sie nicht daran, welche Hilfe Ihnen dieser Kontakt jetzt leisten könnte, sondern was Sie zukünftig zusammen bringen könnte.

Networking braucht regelmäßige Pflege, ist aber keine Last


Bleiben Sie immer am Ball! Es empfiehlt sich also, regelmäßig zu üben und sich mit seinen ruhenden Bekanntschaften zu beschäftigen. Für introvertierte Menschen ist die Zeit von Emails und Schnellnachrichten eine Kür, denn nichts davon erfordert einen Anruf, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, jemanden zu unterbrechen oder zu stören. Dazu haben Sie unzählige Möglichkeiten, was Format, Länge und Inhalt Ihrer Botschaft betrifft.
Gemeinsame Interessen sind ein fruchtbarer Boden für lockeren Kontakt, auch mit professionellen Bekanntschaften. Teilen Sie zum Beispiel Artikel, die Sie zu einem Thema gelesen haben, das Sie und ihren Kontakt gemeinsam interessiert. Oder senden Sie eine lustige Nachricht, kurz und knapp, wenn die Botschaft Sie an jemanden bestimmtes erinnert hat. Der Effekt ist, dass Sie für eine bestimmte Zeit in das Bewusstsein von jemandem gebracht werden und umgekehrt. Diese Momente dienen als Bindegewebe und sind ein Marker für Ihre laufende Beziehung. Ein positiver Aspekt dieser Praxis ist, dass es keine Last ist – es kostet kaum Aufwand, und das machen Sie gerne!

Effektives Networking ist also selbst für etwas schüchterne Unternehmer möglich. Zuerst sollen Sie beim ersten Kontakt bedenken, was die Person vor Ihnen zukünftig für Sie machen könnte – und umgekehrt! Dann sollen Sie immer bedenken, dass Ihre Kontakte ebenso nach Hilfe bitten können. Selbst wenn Sie auf den ersten Blick keine tiefe Gemeinsamkeit haben, kann eine erfolgreiche geschäftliche Beziehung entstehen, zum Beispiel indem zwei Netzwerke über Sie aufeinander treffen. Und zuletzt liegt die Übung an der Regelmäßigkeit. Erschaffen Sie sich Rituale, um immer wieder in Erinnerung bei Ihrem Netzwerk zu bleiben.


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