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Der Freelancer-Kompass 2019 zeigt, wie es Selbstständigen geht! [Gastbeitrag]

Freelancer Kompass für 2019

Die berufliche Selbstständigkeit ist für viele ein erstrebenswerter Status, der gleichzeitig mit vielen Unsicherheiten und Herausforderungen aufwartet. Da nichts mehr Klarheit schafft als harte Fakten, lohnt es sich einen Blick auf den Freelancer-Kompass 2019 zu werfen. Die von Freelancermap.de einmal im Jahr veröffentlichte Studie zeigt umfangreich auf, wie es um den Status Quo für freie Mitarbeiter im D-A-CH-Bereich steht.

Die Studie wurde 2019 über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten durchgeführt. Weit über 1.000 vollständig ausgefüllte Online-Fragebögen beantworten zahlreiche brennende Fragen zum Thema.

Der Stundensatz und die Zufriedenheit steigen!

Beim Thema Arbeit sind sich seit jeher Festangestellte und Freelancer in einem Punkt vollkommen einig: Das Einkommen muss stimmen. Vor allem Freelancer können sich hierbei über ihre gute Auftragslage freuen. Sie führt laut Freelancer-Kompass 2019 zu einem im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 2,84 Euro höheren Stundensatz, der damit aktuell bei 93,89 Euro liegt.

Durchschnittlicher Freelancer-Stundensatz für 2019

Berufsanfänger unter 30 Jahren kommen zwar „nur“ auf 74,25 Euro, können in den folgenden Jahren aber schnell aufsteigen und liegen bis zum vierzigsten Lebensjahr im Schnitt bereits bei fast 90 Euro. Besonders gut verdienen diejenigen, die ihre Rente noch ein wenig aufschieben. In der Altersklasse über 69 Jahren liegt der Schnitt bei 106,25 Euro pro Stunde.Stundensatz-Verteilung bei FreelancernFolgerichtig ist es um die Einkommenszufriedenheit der Freelancer gut bestellt. 74,09 Prozent sind mit ihren Einkünften zufrieden. Wer nicht zu diesen drei Vierteln gehört, verfügt oftmals über wenig Projekterfahrung. Es gibt also durchaus Ansätze, seine eigene Einkommenszufriedenheit zu erhöhen.

Der klassische Gutverdiener unter den Freelancern ist auch 2019 im Bereich SAP zu finden. Hier liegt die Quote der Einkommenszufriedenheit sogar nochmals höher.

Über alle Spielarten der Freiberufler gemittelt liegt das monatliche Nettomonatseinkommen bei 6.921,66 Euro. Dennoch gibt es auch im Bereich Verdienst Raum für Verbesserung, denn zwischen den Geschlechtern klaffen immer noch bemerkenswerte Lücken. So pendelt sich 2019 der durchschnittliche Stundenlohn bei den Männern bei 94,66 Euro ein. Die Damen erhalten hingegen lediglich 87,63 Euro.Übersicht zu den Finanzen bei Freelancern 2019

Selbstständigkeit durch Erfahrung

Bis Freelancer jedoch in diese Sphären vordringen, geschweige denn den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, dauert es im Schnitt 12,73 Jahre. Die meisten Freelancer entscheiden sich nach einem Angestelltenverhältnis von sechs bis zehn Jahren zum Schritt aus der gewohnten Komfortzone.

Dafür gibt es sehr individuelle Gründe. Während sich die meisten Freelancer (80 Prozent) vor allem zwecks Unabhängigkeit für den Schritt entscheiden, sind die Motive ansonsten stark individuell geprägt. Zu den Top-Gründen gehören bessere Verdienstmöglichkeiten, abwechslungsreichere Aufgaben und flexiblere Arbeitszeiten.

Gründe für Selbstständigkeit 2019

Ein Zehntel der Zeit geht für Akquise drauf

Ihre Arbeitszeit teilen Freelancer überwiegend für die eigentliche Projektarbeit ein: 19 Tage pro Monat sind es. 2,35 Tage wenden sie für Projektakquise auf, 1,33 Tage für die Buchhaltung.

Entgegen der Klischees arbeiten Freelancer übrigens nicht weniger als Festangestellte: Im Schnitt sind es 44,83 Stunden in der Woche, oftmals auch bis zu 60.

Arbeitszeit für Freelancer in 2019

Fazit und Ausblick auf 2020

Der Ausblick auf das kommende Jahr sieht gut aus, vor allem für jene Freelancer, die im Bereich IT tätig sind, denn die Themen Künstliche Intelligenz, IT Sicherheit und Big Data werden hochqualifizierte Fachkräfte erfordern und für Wachstumsimpulse sorgen. Gerade die Programmiersprachen JavaScript, Java und Python sind gefragt.

Zukunftthemen für Freelancer in 2019


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