Wochentipp für Freiberufler

Diese 5 Tipps machen Ihr Unternehmen zukunftssicher

Freiberufler wünschen sich Selbstbestimmung, Abwechslung und Freiheit. All das kann Ihnen Ihr Job bieten. Doch trotzdem sollten Sie auch in die Zukunft schauen und darauf achten, sich ein nachhaltig sicheres Unternehmen aufzubauen. Wie sie das schaffen, zeigen wir Ihnen mit diesen 5 Tipps:

Einen umfassenden Kundenstamm aufbauen

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben Ihren ersten Kunden für sich gewinnen können. Dieser hat bereits mehrere Projekte über Sie abgewickelt und auch die Zahlungsfähigkeit ist gegeben.

Sie sollten sich nun im Klaren sein, dass Sie von diesem Kunden abhängig sind. Fällt dieser weg, aus welchem Grund auch immer, ist auch Ihr Geschäftsmodell gefährdet. Besser: Bauen Sie sich einen breiten Kundenstamm auf. So sind Sie weiterhin abgesichert, wenn Ihnen ein Auftraggeber abspringt.

Auftragsformen mischen

Jeder Freiberufler wünscht sich einen flexiblen und abwechslungsreichen Job. Genau deshalb haben Sie sich diese Aufgabe sicher ausgesucht. Um sich jedoch auf für die Zukunft zu wappnen, ist es ratsam, auch verschiedene Auftragsformen im Portfolio abzubilden.

Langfristige Aufträge verschaffen Ihnen einen festen, monatlichen Geldeingang, mit dem Sie sicher rechnen können. Dies ist beispielsweise als fester freier Mitarbeiter möglich.

Auf der anderen Seite erhalten Sie spontane, projektbasierte Aufträge, die Ihnen die gewünschte Abwechslung sowie stetig neue Kontakte bieten. So „mischen“ Sie sich das perfekte Gesamtpaket, dass Sie sich als Freiberufler gewünscht haben.

Lernen, über Geld zu sprechen

Rechnen Sie sich vor Annahme eines Projektes genau aus, was Sie daran verdienen müssen. Sie wissen am besten, was und wieviel Sie zum Leben brauchen.

Beachten Sie dabei auch, welche Steuern Sie abführen müssen und wieviel Zeitaufwand Sie aufbringen können. Auf dieser Basis können Sie dann Ihren Stundensatz berechnen.

Wichtig: Verkaufen Sie sich nie unter Wert!

Kunden aussortieren

Es kann Kunden geben, die Sie niemals zum idealen Kundenstamm zählen werden. Hohe Nachforderungen, kurzfristige Extrawünsche oder sogar die Einleitung rechtlicher Schritte aufgrund angeblicher Ungereimtheiten können eine Kundenbeziehung maßgeblich zerstören.

Es gibt zahlreiche Warnsignale, bei denen Sie genauer hinschauen sollten. Hier sind nur einige Beispiele:

  • Vertragsgespräche beginnen mit Honorarverhandlungen, ohne überhaupt über Details gesprochen zu haben.
  • Das Unternehmen weigert sich, schriftliche Anweisungen zuzusenden
  • Absprachen werden nicht klar getroffen (Achtung: Das könnte zu einem hohen Kostenfaktor führen, wenn Sie aufgrund unklarer Abstimmung Mehrarbeit leisten müssen!)
  • Es kommt immer wieder zu Verzögerungen auf Seiten des Kunden.

Haben Sie den Mut, den Kunden bei Bedarf auszusortieren. Selbstverständlich erst, wenn das Projekt vorab ordnungsgemäß abgewickelt wurde. Denn sonst drohen Vertragsstrafen.

Bilden Sie Rücklagen

Als Freiberufler schwanken Ihre Monatseinnahmen regelmäßig. Beginnen Sie rechtzeitig, Rücklagen zu bilden, um auch in einem finanziell „schlechten“ Monat abgesichert zu sein.

Beachten Sie dabei auch, dass Sie Steuervorauszahlungen an das Finanzamt leisten müssen. Urlaube oder Weihnachtsfeste können ebenfalls auf den Geldbeutel drücken.

Tipp: Eröffnen Sie zwei Konten. Auf dem einen geht das Geld für Ihre geleistete Arbeit ein. Überweisen Sie sich davon monatlich ein festes „Gehalt“, von dem Sie ab sofort Leben. Alles, was übrig ist, lassen Sie auf dem Geldeingangskonto. Dort können Sie es für Notfälle anlegen.

Ein letzter Tipp zum Schluss: Vergessen Sie bei allem Gerede um einen zukunftssicheren Job nicht, dass auch Sie nur ein Mensch sind. Entspannung und Ruhephasen sind ebenso wichtig, wie die Jagd nach neuen Auftraggebern, das Bilden von Rücklagen oder Gehaltsverhandlungen.

 


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