Wochentipp für Freiberufler

Immobilienfotografie: 5 Tipps für bessere Immobilienfotos

Immobilienfotografie verbessern

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt besonders für Immobilienfotos. Denn Immobiliensuchende schauen sich in einem Exposé vor allem die Bilder an, um zu entscheiden, ob Sie einen Termin mit dem Makler machen. Im Rahmen unseres Wochentipps für Immobilienmakler geben wir Ihnen fünf grundlegende Tipps, wie Sie Ihre Immobilienfotografie auf ein neues Level heben und so Ihre Immobilienanzeige optimieren.

Tipp 1: Immobilienfotografie nur mit dem richtigen Equipment

Mittlerweile können Sie mit jedem Smartphone und jedem Tablet Fotos schießen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie das immer tun sollten. Wenn Sie nicht gerade ein Smartphone der Oberklasse besitzen, ist es besser zur hochwertigen Systemkamera oder gar zu einer Spiegelreflexkamera zu greifen. Mit einer Kamera, die mehr Funktionen als den Automatik-Modus besitzt, können Sie selbst als Laie gute Bilder produzieren. Zum richtigen Equipment für die Interieur-Fotografie gehört auch noch ein passendes Stativ. Nur mit einem Stativ kriegen Sie ruckelfreie Bilder hin, selbst wenn der Raum einmal zu dunkel sein sollte und sich somit die Verschlusszeiten erhöhen.

Tipp 2: Bei Immobilienfotos zählt vor allem der Bildausschnitt

Immobilienfotos sollten möglichst die Raumwirkung  wiedergeben, damit der Betrachter entscheiden kann, ob er in dieser Wohnung leben möchte. Das bedeutet, dass Motiv und Bildausschnitt maßgeblich dazu beitragen, ob Sie ein Interessent kontaktiert. Generell gilt: Ordnung und ein aufgeräumtes Motiv vermitteln Ruhe. Entfernen Sie herumliegende Gegenstände und befreien Sie Oberflächen von Müll. Arrangieren Sie Möbel und Deko schöner. Achten Sie auch darauf keine Möbel und Gegenstände anzuschneiden, die mit dem eigentlichen Motiv nicht harmonieren (z.B. Couch neben der Essecke). Ferner sollten Sie auch auf die Außenaufnahmen nicht verzichten. Bilder vom Garten, der Terrasse oder vom Haus selbst, tragen viel zum Gesamteindruck bei.

Tipp 3: Mit der richtigen Perspektive zum Ziel

Bei der Fotografie von Innenräumen sollte man stets versuchen, so viel Raum wie möglich auf das Bild zu bekommen. Dazu könnte man ein Weitwinkel-Objektiv verwenden. Wenn Sie jedoch kein Geld für ein zusätzliches Objektiv ausgeben möchten, dann sollten Sie sich an die folgenden Hinweise halten:

  • Kippen Sie die Kamera nicht. Halten Sie sich möglichst gerade, damit Wandlinien schön gerade bleiben und nicht schief aufeinander zulaufen.
  • Fotografieren Sie aus der Ecke heraus, so kriegen Sie das Zimmer zu großen Teilen auf das Bild.
  • Hängen Sie bei kleinen Räumen ruhig die Tür aus, um mehr vom Raum auf das Bild zu bekommen.
  • Gehen Sie beim Fotografieren der Wohnung leicht in die Hocke. Denn so vermeiden Sie Verzerrungen aus der Vogelperspektive.
  • Nutzen Sie ruhig das Gitterraster Ihrer Kamera, um Wandlinien oder andere Geraden danach auszurichten.

Tipp 4: Interieur Fotografie nur mit ausreichender Beleuchtung

Schlechte Beleuchtung in Innenräumen ist ein Garant für schlechte Bilder. Natürlich müssen Sie sich jetzt keine professionellen Lampen und Lichtboxen kaufen, dennoch können Sie mit der richtigen Vorbereitung viel zu einem helleren Bild beitragen. Schalten Sie auch am Tage alle verfügbaren Lichtquellen ein. Achten Sie darauf einen möglichst sonnigen und hellen Tag für Ihre Aufnahmen zu nutzen. Bilder, die bei wolkenverhangenem Wetter gemacht werden, eignen sich nicht für Ihr Exposé. Denn sie lassen Räume und Wohnungen düster und wenig  einladend auf den Betrachter wirken. Fotografieren Sie zudem ohne Blitz. Blitzlicht überstrahlt bei der Fotografie von Innenräumen meist die Gegenstände, die vorne stehen, und lässt den Rest des Raumes im Dunkeln verschwinden.

Tipp 5: Innenräume fotografieren & anschließend nachbearbeiten

Ein letzter Tipp zur Immobilienfotografie lautet: Nutzen Sie die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung. Auch wenn Sie kein Photoshop-Profi sind, sollten Sie wenigstens lernen, wie Sie Bilder heller machen, den Bildausschnitt verändern oder Verzerrungen gerade rücken können. Dies bewerkstelligen oft sogar einfache und kostenlose Bildbearbeitungsprogramme.